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Der Begriff LEBENSKRAFT in der KLASSISCHEN HOMÖOPATHIE | News / Blog

Pulsatilla
Jutta Holtmann02.10.2012Lebenskraft, Homöopathie

Bei der Lebenskraft geht es nicht um den umgangssprachlich genutzten Begriff, der uns leicht über die Lippen kommt, wenn wir z.B. abends nach einem arbeitsreichen Tag nach Hause kommen, die Beine hochlegen möchten und sagen:

"Ich bin k.o., meine Lebenskraft ist am Ende."

Nein, es handelt sich um einen von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Klass. Homöopathie, fest definierten Begriff.

Die Lebenskraft ist die Energie in uns, die dafür sorgt, daß alles in uns reibungslos abläuft auf den Ebenen Körper, Seele und Geist.

Ist die Lebenskraft im Lot...

D.h. wenn die Lebenskraft im Gleichgewicht ist, spüren wir unseren Körper nicht negativ und alle körperlichen Vorgänge laufen ohne Probleme ab, passen sich den gegebenen Situationen an und stellen immer wieder eine körperliche Homöostase her.

Z.B. wenn wir zu Fuß in den 4. Stock laufen, brauchen wir kurzfristig mehr Energie und Sauerstoff, wir atmen schneller, das Herz pumpt den Sauerstoff gebunden an die roten Blutkörperchen schneller an die einzelnen Körperzellen, so daß z.B. die Muskelzellen uns Stufe für Stufe in den 4. Stock tragen. Wir kommen kurzfristig aus der Puste und spüren unser Herz schlagen, doch nach wenigen Minuten hat sich alles wieder beruhigt und Herz und Atmung laufen wieder normal.

Auf der seelischen Ebene sind wir zufrieden und glücklich und können die Auseinandersetzung mit Eindrücken von außen schnell und reibungslos verarbeiten, spätestens, nachdem wir eine Nacht drüber geschlafen haben. Und auf der geistigen Ebene sind wir in der Lage, je nach Bildung und Intelligenz unsere beruflichen und privaten Aufgaben ohne große Probleme zu bewältigen.

Wenn die Lebenskraft aus dem Gleichgewicht kommt... 

Kommt die Lebenskraft jedoch längerfristig aus dem Gleichgewicht, fühlen wir uns unwohl und unsere genetischen “Schwachstellen” kommen zum Tragen, dh. körperlich entwickeln sich Beschwerden, die sich Schritt für Schritt zu körperlichen Krankheiten entwickeln, meist entsprechend wie wir sie schon von unseren Eltern, Großeltern und weiteren Vorfahren kennen oder speziell an den Stellen des Körpers, die wir besonders strapaziert haben. Dazu wird unser Immunsystem immer durchlässiger, so daß wir immer häufiger mit Infekten belastet werden und z.B. eine Erkältung von der nächsten abgelöst wird. Auch auf der seelischen Ebene entwickelt sich Unwohlsein und individuell unterschiedlich fangen wir an, uns Sorgen zu machen, entwickeln wir Ängste oder Depressionen, leiden unter Schlaflosigkeit und verlieren Zuversicht und Lebensmut.

Auf der geistigen Ebene wird die Lösung von eigentlich normalen Aufgaben immer schwieriger und Streß belastet. Die Aufgabe einer homöopathischen Therapie ist es, die Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Mit Homöopathie die Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht bringen!

Die homöopathischen Heilmittel setzen nicht lokalsymptomatisch an, substituieren keine Stoffe und unterdrücken keine körperlichen Vorgänge wie schulmedizinische Medikamente, sondern sie erreichen die Lebenskraft und bringen sie wieder ins Gleichgewicht, so daß die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert werden. Denn die Lebenskraft ist eben die Kraft in uns, die dafür sorgt, daß alles reibungslos abläuft in Körper, Seele und Geist. Sie bringt genau die Bereiche wieder ins Lot, die nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten.