Kontaktformular | Telefon: (040) 46 96 01 70

FIBROMYALGIE-SYNDROM (FMS) - oft verkannt, widersprüchlich eingeordnet und falsch behandelt! | News / Blog

Kakteen

Fibromyalgie-Syndrom, oft verkannt und falsch diagnostiziert...

Allein in Deutschland leiden etwa 2 bis 4 Mio. Menschen, überwiegend Frauen, an dem nicht-entzündlichen Schmerz-Syndrom mit chronischen wechselnden Schmerzen in Bereich der Muskulatur, Sehnenansätze und Weichteile oft gepaart mit starker Erschöpfungsneigung und Müdigkeit sowie depressiver Verstimmung, Antriebsschwäche und Ängsten. Oft wird das FMS vorschnell als schweres Rheuma verkannt oder aber als eingebildete Krankheit dargestellt und die Patienten durchlaufen jahrelang eine Ärzte-Odyssee mit falscher Medikation und Behandlung bis irgendwann die richtige Diagnose gestellt wird.

Die Diagnosestellung des Fibromyalgie-Syndroms ist fürwahr nicht einfach und oft verwirrend, da sowohl Röntgenbilder, CT oder MRT als auch Laborwerte in der Regel unauffällig sind und keinen eindeutigen Ansatzpunkt bieten. Weiterhin gehört die Erkrankung bis heute zu den wenig erforschten Krankheiten und viele Mediziner haben wenig Erfahrung und Wissen bzgl. Diagnose und Behandlung. Dazu kommt die Tatsache, daß die Schulmedizin kaum effektive Behandlungsmöglichkeiten hat, selbst die Schmerzmitteltherapie, die anfangs oft eine Erleichterung bringt, verlangt schnell nach stärkeren Mitteln und höheren Dosen, was sich im Rahmen der Nebenwirkung als schmerzauslösender Faktor verselbständigt. 

Die Leitsymptome der Erkrankung 

  • chronisch quälende Schmerzen in diversen Körperbereichen, wobei Muskeln, Sehnenansätze und Weichteile besonders betroffen sind
  • Schlafstörungen
  • chronische Müdigkeit bzw. große Erschöpfungsneigung
  • Depression und Ängste

sind für die Betroffenen eine große Belastung und bilden eine starke Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Schnell lassen sie an schwerwiegende andere Krankheitsbilder denken wie 

  • Rheumatische Erkrankungen (Rheumatoide Arthritis, Lupus erythematosus, Polymyalgia rheumatica...) 
  • Erschöpfungssyndrom (CFS, Chronic-Fatigue-Syndrom)
  • Störungen der Funktion der Schilddrüse
  • psychische Erkrankungen (Depression, Angstzustände...)

so daß die Patienten voller Angst oft von Arzt zu Arzt, von Untersuchung zu Untersuchung überwiesen werden.

Wichtig!!! Was Sie über das FMS wissen sollten

Beim Fibromyalgie-Syndrom sind die folgenden Laborwerte normal und unauffällig:

  • Blutsenkungsgeschwindigkeit
  • C-reaktives Protein (CRP, Entzündungswert)
  • Kreatinin
  • Kalzium
  • TSH (Vorhormon der Schilddrüse)
  • keine Rheumafaktoren

Es handelt sich beim FMS nicht um eine entzündliche rheumatische Erkrankung, keine Autoimmunerkrankung und es führt weder zur Invalidität (wie z.B. durch Rollstuhlpflicht) noch ist die Lebenserwartung herabgesetzt!! 

Häufige Symptome des Fibromyalgie-Syndroms

  • chronisch quälende Schmerzen in diversen Körperbereichen, wobei Muskeln, Sehnenansätze und Weichteile besonders betroffen sind
  • Druckschmerzhaftigkeit an speziellen Schmerzpunkten
  • Spannungskopfschmerz, migräneartige Kopfschmerzattacken
  • Morgensteifigkeit
  • Schwellungsgefühl an Händen, Füßen, Gesicht, ohne daß objektiv ein Befund zu ermitteln ist
  • Wetterfühligkeit
  • periphere Mißempfindungen wie z.B. Taubheitsgefühl, Kribbeln...
  • Schlafstörungen, Einschlafprobleme, Durchschlafstörungen
  • chronische Müdigkeit
  • schnelle körperliche und / oder geistige Erschöpfungsneigung
  • Konzentrationsprobleme
  • depressive Verstimmung
  • Antriebsschwäche
  • Ängste
  • erhöhte Geräusch-, Licht- und Kälteempfindlichkeit
  • Reizmagen, Reizdarm
  • Reizblase
  • Streß verschlimmert
  • Kälte verschlimmert
  • körperliche Überlastung verschlimmert
  • Wärme verbessert
  • mäßige Aktivität verbessert
  • ...

Gute Therapiemöglichkeiten mit Klassischer Homöopathie und Hypnotherapie  

Da die Klassische Homöopathie eine ganzheitliche Therapie ist, die die Ebenen Körper, Seele und Geist gemeinsam berücksichtigt und die Lebensgeschichte des Patienten anschaut, findet man in der Regel im Rahmen der ausführlichen Anamnese, die bei Erwachsenen mindestens 2 Stunden dauert, zu den auslösenden Faktoren sowie zu den individuellen Symptomen und Eigenarten.

Wie bei jeder anderen Krankheit auch, entwickelt sich nichts ohne Grund. Niemand sitzt einfach im Sessel und plötzlich "erwischt es ihn". Wenn man die Lebensgeschichte eines Patienten im Rahmen der Erstanamnese analysiert, so erkennt man die Situation im Leben, in der die Lebenskraft aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Es ist die Situation im Leben des Patienten, in der er schwerwiegende negative seelische Erfahrungen sammeln mußte, die ihm tief unter die Haut gingen und die er nicht verarbeiten konnte, die möglicherweise bis heute heftige Streßmomente beim Patienten auslösen wie z.B.

  • Lieblosigkeit im Elternhaus
  • der Patient versucht unter großer Kraftanstrengung schon als Kind gute Leistungen vorzuweisen, um Anerkennung in der Familie zu erhalten
  • Leistungsdruck, Überforderung, Streß...
  • Ausschluß und Diskriminierung aus sozialer Gruppe, Familie, Clique... 
  • Trennung vom Partner, aber auch Trennung der Eltern, Tod einer geliebten Person...
  • Demütigungen und Verletzungen in Schule, Beruf oder Familie, wo man "vorgeführt wird", durch Mobbing, durch empfundene Ungerechtigkeiten, durch sexuellen Mißbrauch...
  • Verlust der sozialen Position, Verlust des Arbeitsplatzes, Absturz z.B. eines Stars, Sitzenbleiben in der Schule...
  • Trauma
  • usw.

Dazu werden z.B. die spezifischen und individuellen Schmerzsymptome und Empfindungen des Patienten zusammengetragen, sowie sämtliche individuellen Eigenarten, so daß das für den Patienten spezielle Heilmittel gefunden werden kann, welches die Lebenskraft im Laufe der Therapie Stück für Stück ins Gleichgewicht bringt, so daß die Selbstheilungskräfte die Schmerzen minimieren und möglicherweise aufgelösen können. Da die FMS keine zerstörerische Krankheit wie z.B. ein entzündliches Rheuma ist, sind die Chancen groß, wieder schmerzfrei zu leben.

Schmerztherapie, Entspannungsübungen und Streßabbau mit Hypnose 

Da Schmerz eine Empfindung und nichts Gegenständliches ist, ist Schmerz nicht sichtbar. Im Rahmen der Hypnose jedoch kann man den Schmerz durch innere Bilder, durch Symbole und Metaphern vor dem inneren Auge sichtbar machen und mit ihm so arbeiten und ihn verändern, dh. ihn runterregeln, minimieren, abfließen lassen...

Durch Entspannungsübungen im Rahmen der Hypnose und Selbsthypnose, aber auch durch Autogenes Training, Achtsame Atmung, Meditation usw. können übermäßige Schmerzanspannungen der Muskulatur sowie Streß und Druck erfolgreich abgebaut werden.

Und in Rahmen der Hypnotherapie kann man möglicherweise die Ursachen auffinden, warum und in welcher Situation sich die FMS ursprünglich gebildet hat, so daß therapeutisch diese Ursprungssituation aufgelöst werden kann...

Im Laufe von unterdessen 18 Jahren Praxisarbeit habe ich einer ganzen Reihe von Patienten mit Fibromyalgie-Syndrom erfolgreich helfen dürfen, alte Probleme aufzulösen, mit Streß und Druck umzugehen und Lösungen zu finden, sodaß die Schmerzen weniger wurden und die Lebensqualität wieder aufblühte.