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NEURODERMITIS - gute CHANCEN auf HEILUNG mit KLASSISCHER HOMÖOPATHIE | News / Blog

Neurodermitis

Neurodermitis

Rund 6 Mio. Menschen leiden in der Bundesrepublik unter Neurodermitis (atopisches Ekzem) sagt der Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e.V. und tritt heute im Vergleich zur Mitte des 20. Jahrh. 4 - 6x häufiger auf als damals. Die Tendenz ist weiter steigend. Es handelt sich bei der Neurodermitis um eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die oftmals in akuten Schüben verstärkt wird und in der Regel von starkem Juckreiz geprägt ist. In den meisten Fällen liegt eine familiäre Disposition vor, dh. im Rahmen der Familie finden sich weitere Mitglieder, die ebenfalls an Neurodermitis leiden oder aber auch andere Formen von Allergien wie Asthma, Heuschnupfen, Nesselfieber, Kontaktekzemen oder Lebensmittelallergien aufzeigen.

Oft sind die Patienten schon im Baby- oder Kleinkindalter betroffen.

Symptome, die auf Neurodermitis hinweisen

  • sehr trockene und hochempfindliche Haut
  • Juckreiz, besonders nachts durch Bettwärme ausgelöst
  • Hautirritationen besonders in den Armbeugen und / oder in den Kniekehlen - im Gegensatz zur Schuppenflechte, wo die Hautausschläge verstärkt an den Streckseiten der Arme und Beine zu finden sind
  • häufige Hautirritationen im Hals- und Gesichtsbereich sowie individuell unterschiedlich an allen Körperteilen vorkommend
  • im Säuglingsalter tritt häufig verstärkt Milchschorf auf
  • die Haut zeigt Entzündungszeichen wie Hitze, Rötung, Schwellung 
  • oft Nässen der Haut und Krustenbildung
  • durch das Kratzen beim Juckreiz setzen sich oft sekundär Infektionen wie Staphylokokken oder Hautpilzen auf die betroffenen Hautareale
  • Einrisse der Ohrläppchen
  • kleine juckende Bläschen auf Handinnenflächen, Fußsohlen oder Augenlidern
  • leicht schuppende Haut - aber nicht zu verwechseln mit der Schuppenflechte!
  • juckende Lippen, die vermehrtes Lecken provozieren, so daß es zu Einrissen der Mundwinkel führen kann

Trockene und hochempfindliche Haut

Die sehr trockene und hochempfindliche Haut braucht eine schonende, aber konsequente feuchtigkeitspendende Hautpflege, die individuell ausgesucht werden sollte, denn jede Zusammensammensetzung von Hautcreme wirkt sich persönlich unterschiedlich auf die neurodermitische Haut aus. Häufiges Baden und Duschen sollte man lieber unterlassen, da es die trockene Haut vermehrt austrocknet. Salzwasserbäder dagegen wirken sich meist beruhigend aus. Auch der Aufenthalt an der Nordsee verbessert die Hautirritationen. Kleidung aus Polyester und sonstigen künstlichen Fasern nimmt der Haut wie eine "Plasiktüte" die Atmung und rein wollene Stoffe provozieren verstärkte Hautreizungen auf der überempfindlichen Haut, so daß Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Leinen zu empfehlen ist.

Klassische Homöopathie bei Neurodermitis 

Im Gegensatz zur Schulmedizin, die eine überwiegend palliative Behandlung mit lokalen Anwendungen, teils mit unterdrückenden Maßnahmen anbietet, hält die Homöopathie ein individuelles ganzheitliches Behandlungskonzept bereit: 

Im Rahmen einer homöopathischen Erstanamnese von mindestens 2 Stunden findet der erfahrene Homöopath in der Regel heraus, wann und warum die Lebenskraft des Menschen aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Oft zeigen sich besonders bei Säuglingen oder Kleinkindern als Ursache eine Trennung von der Mutter von mehr als wenigen Stunden, z.B weil das Kind zu früh geboren wurde und einige Zeit im Inkubator (Brutkasten) verbringen mußte oder weil die Mutter vielleicht kurzfristig ins Krankenhaus mußte und nicht von dem Kind begleitet werden konnte. Für so ein kleines Kind bedeutet es eine große Katastrophe, weil es die Trennung noch nicht verstehen kann und sich verlassen fühlt. Auch Folgen von Impfungen spielen bei den Kindern eine häufige Rolle.

Allgemein seelische Belastungen für Kinder wie Erwachsene bringen die Lebenskraft oft aus dem Gleichgewicht und zeigen sich nach Trennungen der Partnerschaft, der Eltern oder Spannungen im Rahmen der Familie, der Schule oder am Arbeitsplatz. Dazu zeigen sich individuelle Symptome und Eigenarten des Patienten, so daß ein homöopathisches Heilmittel individuell auf den Patienten hin zugeschnitten ausgewählt werden kann. In regelmäßigen Sitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen wird der Verlauf der Heilung verfolgt und da es sich bei der Homöopathie um eine ganzheitliche Behandlung handelt, wird der Patient sehen, daß z.B. auch seine Nervosität und vielleicht seine Kopfschmerzen, sowie seine Höhenängste nach und nach verschwinden. Im Rahmen der Behandlung von rund 10 bis 14 Monaten hat der Patient gute Chancen, daß akute Schübe mehr und mehr ausbleiben und die Neurodermitis nach und nach abzieht, der Juckreiz sich legt und seelische Belastungen besser ertragen werden und eine Lösung finden. Allergien, die im Zusammenhang stehen, werden in der Regel aufgelöst, so daß man z.B. die Äpfel, die man vor der Behandlung nicht vertragen konnte und die die Neurodermitis sofort zum Aufblühen brachten, ohne Probleme genießen kann und auch nicht durch eine andere Allergie ersetzt werden!

Patienten tragen ihren eigenen Arzt in sich. Sie kommen zu uns und wissen nichts von dieser Wahrheit. Das Beste, was wir tun können, ist, dem inneren Heiler unserer Patienten die Chance zu geben, seine Arbeit zu tun

Dr. Albert Schweitzer