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SAUERSTOFF IST LEBEN | News / Blog

SAUERSTOFF IST LEBEN

SAUERSTOFF ist LEBEN!

Asthma bronchiale - eine häufig verbreitete chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege

Der Begriff Asthma kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Beklemmung. Hinter dem Asthma stehen in der Regel Allergien, oft vorausgehend Heuschnupfen oder Neurodermitis, und / oder seelische Ursachen. Aber auch der Verlauf einer chronischen Bronchitis, z.B. durch Rauchen kann zu Asthma führen. Daher unterscheidet man das allergische Asthma, das nicht-allergische (intrinsische) Asthma sowie gemischte Formen.

Beim Asthma bronchiale kommt es durch Überempfindlichkeit und gesteigerter Reizbarkeit zu einer ständigen Entzündung der Bronchien, was zu einer Schwellung der Bronchialschleimhaut führt. Dazu entwickelt sich in den Bronchien ein zäher Schleim, der nur schwer abgehustet werden kann und eine eingeschränkte Atmung verursacht, dh. tiefes Durchatmen ist nur schwer möglich.

Akuter Asthma-Anfall

Bei einem akuten Asthma-Anfall, der durch individuell unterschiedliche Reize und Trigger ausgelöst werden kann, kommt es dann plötzlich zu einer Verkrampfung und Verengung der Bronchialwege. Die Schleimproduktion steigert sich, verengt die Atemwege zusätzlich und es entwickelt sich eine heftige Atemnot.

  • anfangs verspürt der Patient eine Enge oder Schwere in der Brust
  • die Atmung wird erschwert
  • der Patient kann nur noch oberflächlich atmen
  • die Atmung wird immer schneller und dadurch noch ineffektiver
  • der Patient ringt heftigst nach Luft
  • die Atmung ist stark beeinträchtig, besonders die Ausatmung. Doch wer nicht vollständig ausatmet, kann auch nicht optimal einatmen, denn das Lungenvolumen ist durch die nicht ausgeatmete Luft "besetzt"
  • in der Regel entstehen typisch pfeifende und brummende Atemgeräusche, oft auch heftige Hustenattacken
  • frischer Sauerstoff durch regelmäßige Atmung ist überlebensnotwendig. Die Zellen melden "zu wenig Sauerstoff" in den Zellen. Streßhormone werden ausgeschüttet.
  • der Patient entwickelt Angst bis hin zur Todesangst, oft sogar Panikattacken
  • der Herzschlag fängt an zu rasen durch Angst und Panik sowie durch die ausgeschütteten Streßhormone
  • das Gesicht wird blaß und die Lippen verfärben sich blau

Jeder Asthmatiker sowie die ihn umgebenden Personen sollten jederzeit auf einen akuten Asthmaanfall gut vorbereitet sein, denn in wenigen Minuten kann aus einem zunächst noch harmlos erscheinenden Engegefühl der Brust ein lebensbedrohlicher Asthmaanfall mit starker Atemnot werden. SAUERSTOFF ist LEBEN, denn jede Zelle unseres Körpers braucht in kurzen regelmäßigen Abständen frischen Sauerstoff, sonst stirbt sie ab.

Was tun im NOTFALL?

  • Immer den Patienten beruhigen!!!
  • Den Patienten nicht hinlegen, sondern aufrichten lassen in atemerleichternde Position z.B. in Kutscherhaltung - nach vorn übergebeugt sitzen lassen, Beine hängen nach unten
  • Sein Atemspray (vom Arzt verschrieben) benutzen lassen, was die Bronchien erweitert, damit wieder mehr Sauerstoff durch die Atemwege fließen kann
  • Den Patienten bewußt ruhig mit gespitzten Lippen ausatmen lassen, damit das Lungenvolumen die verbrauchte Luft wieder los wird und sauerstoffreiche Luft wieder eingeatmet werden kann - in der Notsituation neigt der Patient in Panik dazu, das Ausatmen zu vergessen und versucht ausschließlich einzuatmen!

  • Falls es eine Notfall-Kortisontablette (vom Arzt verschrieben) gibt, diese nach Notfallplan einnehmen lassen
  • Falls die Atemnot nicht sofort abklingt oder übermäßig heftig verläuft, Notruf 112 mit dem Hinweis "akute Atemnot" kommen lassen

​Was kann einen Asthma-Anfall auslösen?

  • bei Allergien: plötzlicher Kontakt mit dem entsprechenden Allergen wie z.B. Tierhaare, Nüsse, Pollen...
  • psychische Belastungen z.B. plötzlicher Ärger, Enttäuschung, Aufregung, Angst, Nervosität...
  • individuell spezifische psychische Trigger wie z.B. Engegefühl in Menschenmenge
  • Streß
  • Medikamente, besonders durch Schmerzmittel ausgelöst wie z.B. Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS usw.)...
  • Infekte der Atemwege, besonders akute Bronchitis
  • körperliche Belastung
  • Reize aus der Umwelt wie Smog, Dämpfe, Ozon, Qualm und Rauch, verschmutze Atemluft...
  • plötzlicher Wechsel vom warmen Raum in kalte Luft...

Gute Chancen auf Heilung mit KLASSISCHER HOMÖOPATHIE

Mit einer tiefgreifenden Behandlung mit KLASSISCHER HOMÖOPATHIE hat man gute Chancen die Belastung durch Asthma Schritt für Schritt für abzubauen, Asthma-Attacken werden weniger heftig und weniger häufig bis hin zu einer möglichen Heilung, selbstverständlich nicht innerhalb von 14 Tagen, aber im Rahmen einer Behandlungsdauer von erfahrungsgemäß rund 10 bis 14 Monaten gibt es gute Chancen, selbstverständlich wie bei jeder Therapie ohne Garantie.

Die KLASSISCHE HOMÖOPATHIE ist eine ganzheitliche Therapie und geht davon aus, daß Körper, Seele und Geist eine Einheit bilden. Weiterhin ist jeder Mensch ein Individuum und es wird nicht eine Krankheit, sondern der Patient mit seinen Krankheitssymptomen behandelt. Daher wird jedes Heilmittel individuell ausgewählt. Nach einer Erstanamnese von  2 bis 3 Stunden, in der der Patient von seinen Beschwerden und den individuellen Symptomen, sowie seiner Lebensituation und seinem Lebensverlauf berichtet, wird ein tiefgreifendes homöopathisches Heilmittel gefunden, mit dem die Lebenskraft des Patienten wieder ins Gleichgewicht gebracht wird, so daß die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. In Folgesitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen berichtet der Patient vom Verlauf der Behandlung. Die Atmung regeneriert sich Stück für Stück. Dazu werden je nach Asthma-Art die überschießenden Reaktionen des Abwehrsystems, die sich als Allergien zeigen abgebaut, und / oder die seelische Empfindsamkeit, die psychischen Belastungen werden gelöst. Im Laufe der Behandlung kann in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt die Kortisonbehandlung Schritt für Schritt reduziert und ausgeschlichen werden.

Verlauf einer homöopathischen Behandlung

Herr K. (36 Jahre alt) kam zu mir in die Praxis mit Asthma durch eine Allergie gegen Tierhaare, besonders Hundehaare. Täglich benutze er morgens und abends je 2 Hub eines vom Lungenfacharzt verschriebenen Kortisonsprays. In der Tasche hatte er sicherheitshalber stets ein Aerosol, das die Bronchien erweiterte, wenn er plötzlich eine Enge in der Brust verspürte. Die Nähe von Hunden oder Katzen mußte er meiden, weil er sonst einen Asthmaanfall bekam, in Räumen in denen vorher Hunde oder Katzen waren, konnte er sich nur kurzfristig aufhalten, weil er schnell eine Brustenge verspürte. Während der Erstanamnese stellte sich heraus, daß er im 12. Lebensjahr Heuschnupfen entwickelt hatte. Kurze Zeit zuvor hatten sich seine Eltern getrennt und er lebte dann allein bei der Mutter. Der Vater zog sich zurück und kümmerte sich selten um den Sohn, was den Jungen tief getroffen hatte, er fühlte sich vom Vater im Stich gelassen. Im Laufe der Zeit veränderte sich der klassische Heuschupfen im Frühjahr zu einem Heuschupfen mit leichter Atemnot, die ursprüngliche Pollenallergie trat zurück und er konnte Tierhaare nicht mehr ertragen. Mit 32 Jahren trat der Heuschnupfen ganz zurück und er bekam stattdessen ein voll ausgeprägtes Asthma mit einer Allergie gegen Tierhaare. In jener Zeit, so berichtete der Patient, durchlief er eine starke Krise, weil sich seine Freundin, mit der er 4 Jahre zusammengelebt hatte, von ihm trennte. Zusätzlich hatte geschäftlich sehr viel Arbeit und Streß.

Das individuell für Herrn K. ausgewählte homöopathische Heilmittel wurde in aufsteigenden Potenzen über 14 Monate genommen. Nach rund 3 Monaten verspürte der Patient eine gute Erleichterung der Atmung, er hatte nur selten Hustenattacken. Nach 6 Monaten wendete er das Kortisonspray in Absprache mit seinem Arzt nur noch mit einem Hub morgens an. Zwischendurch machte der Patient "Tests", in dem er prüfte wie lange er es in Gegenwart eines Hundes aushalten konnte und er berichtete, daß die Zeitabschnitte sich erheblich verlängerten ehe er eine Brustenge verspürte. Einen echten Asthma-Anfall hatte er nicht mehr. Nach 8 Monaten führte der Lungenfacharzt einen Atemfunktionstest aus, der fast normal ausfiel und im Allergietest zeigten sich keine Reaktionen mehr auf Tierhaare, allerdings leichte Reaktionen auf bestimmte Pollen und er konnte das Kortisonspray endgültig absetzen. Nach 9 Monaten, unterdessen hatten wir Frühling, entwickelte Herr K. einen leichten Heuschnupfen, was im Rahmen einer homöopathischen Behandlung normal ist, denn die Krankheit entwickelt sich auf ähnlichem Weg zurück wie sie gekommen ist. Im Rahmen seiner beruflichen Karriere wechselte Herr K. die Arbeitsstelle, wo er sich weniger belastet fühlte. Nach 14 Monaten konnte die homöopathische Behandlung erfolgreich beendet werden und Herr K. braucht weder ein homöopathisches noch schulmedizinisches Medikament zu nehmen. Nach einer Rücksprache nach einem weiteren Jahr bestätigte Herr K., daß er keinen Asthmaanfall mehr bekommen hat, sich im folgenden Frühjahr kein Heuschnupfen mehr zeigte. Weiterhin war der Atemfunktionstest normal, der Allergietest zeigte keine Allergie an. Auch andere Erkrankungen, die schwerer als eine Erkältung waren, waren nicht aufgetreten. Weiterhin hat sich Herr K. einen großen Wunsch erfüllt: Er hat sich einen Golden Retriever angeschafft, mit dem er in seiner Wohnung zusammen lebt.

Patienten tragen ihren eigenen Arzt in sich. Sie kommen zu uns und wissen nichts von dieser Wahrheit. Das Beste, was wir tun können, ist, dem inneren Heiler unserer Patienten die Chance zu geben, seine Arbeit zu tun.

Dr. Albert Schweitzer