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SAUERSTOFF IST LEBEN | News / Blog

SAUERSTOFF IST LEBEN

SAUERSTOFF ist LEBEN!

Asthma bronchiale - eine häufig verbreitete chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege

Hinter dem Asthma stehen in der Regel Allergien, oft vorausgehend Heuschnupfen oder Neurodermitis, oder seelische Ursachen. Aber auch der Verlauf einer chronischen Bronchitis, z.B. durch Rauchen kann zu Asthma führen.

Beim Asthma kommt es durch Überempfindlichkeit zu einer ständigen Entzündung der Bronchien, was zu einer Schwellung der Bronchialschleimhaut führt. Dazu entwickelt sich in den Bronchien ein zäher Schleim, was eine eingeschränkte Atmung verursacht.

Bei einem akuten Asthma-Anfall, der durch individuell unterschiedliche Reize ausgelöst werden kann wie:

  • Allergie z.B. gegen Tierhaare, Nüsse, Pollen, Hausstaub...
  • psychische Belastungen z.B. plötzlicher Ärger, Enttäuschung, Aufregung, Angst, Nervosität...
  • Medikamente, besonders durch Schmerzmittel wie z.B. Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS usw.)...
  • Infekte der Atemwege
  • körperliche Belastung
  • Reize aus der Umwelt wie Smog, Dämpfe, Ozon, Qualm und Rauch...
  • plötzlicher Wechsel vom warmen Raum in kalte Luft...

kommt es dann plötzlich zu einer Verkrampfung und Verengung der Bronchialwege. Die Schleimproduktion steigert sich und es entwickelt sich Atemnot.

  • Anfangs verspürt der Patient eine Enge in der Brust
  • Der Patient ringt heftigst nach Luft
  • Die Atmung wird schneller und dadurch ineffektiver
  • Die Atmung ist stark beeinträchtigt, besonders die Ausatmung. Doch wer nicht genügend ausatmet, kann auch nicht einatmen, denn das Lungenvolumen ist "besetzt"
  • Meist entstehen typisch pfeifende und brummende Atemgeräusche oder auch heftige Hustenattacken
  • Durch die Atemnot entwickelt der Patient Angst, manchmal sogar Panik
  • Das Herz schlägt schneller durch die Angst, aber auch durch die Meldung der Zellen des Körpers "Wir bekommen zu wenig Sauerstoff!!!"
  • Das Gesicht wird blaß und die Lippen verfärben sich blau

Jeder Asthmatiker sowie die ihn umgebenden Personen sollten jederzeit auf einen akuten Asthmaanfall gut vorbereitet sein, denn in wenigen Minuten kann aus einem zunächst noch harmlos erscheinenden Engegefühl der Brust ein lebensbedrohlicher Asthmaanfall mit starker Atemnot werden. SAUERSTOFF ist LEBEN, denn jede Zelle unseres Körpers braucht in kurzen regelmäßigen Abständen frischen Sauerstoff, sonst stirbt sie ab.

Was tun im NOTFALL?

  • Immer den Patienten beruhigen!!!
  • Den Patienten nicht hinlegen, sondern aufrichten lassen in atemerleichternde Position z.B. in Kutscherhaltung - nach vorn übergebeugt sitzen lassen
  • Sein Atemspray (vom Arzt verschrieben) benutzen lassen, was die Bronchien erweitert, damit wieder mehr Sauerstoff durch die Atemwege fließen kann
  • Den Patienten bewußt ruhig mit gespitzten Lippen ausatmen lassen, damit das Lungenvolumen die verbrauchte Luft wieder los wird und sauerstoffreiche Luft wieder eingeatmet werden kann - in der Notsituation neigt der Patient in Panik dazu, das Ausatmen zu vergessen und versucht ausschließlich einzuatmen!

  • Falls es eine Notfall-Kortisontablette (vom Arzt verschrieben) gibt, diese nach Notfallplan einnehmen lassen
  • Falls die Atemnot nicht sofort abklingt oder übermäßig heftig verläuft, Notruf 112 mit dem Hinweis "akute Atemnot" kommen lassen

Gute Chancen auf Heilung mit KLASSISCHER HOMÖOPATHIE

Mit einer tiefgreifenden Behandlung mit KLASSISCHER HOMÖOPATHIE hat man gute Chancen das Asthma Schritt für Schritt für abzubauen bis hin zu einer Heilung, selbstverständlich nicht innerhalb von 14 Tagen, aber im Rahmen einer Behnadlungsdauer von rund 10 bis 14 Monaten. Nach einer Erstanamnese von mindestens 2 Stunden und Folgesitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen wird ein tiefgreifendes homöopathisches Heilmittel gefunden, mit dem die Lebenskraft des Patienten wieder ins Gleichgewicht gebracht wird, so daß die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Die Überempfindlichkeit der Bronchien geht in den Nprmalbereich über, die Entzündungen werden abgebaut, die Schleimhautschwellungen klingen ab und die übermäßige Schleimproduktion reduziert sich. die gesamte Atmung regeneriert sich. Dazu werden je nach Asthma-Art die überschießenden Reaktionen des Abwehrsystems, die sich als Allergien zeigen abgebaut, und / oder die seelische Empfindsamkeit, die psychischen Belastungen werden gelöst. Im Laufe der Behandlung kann in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt die Kortisonbehandlung Schritt für Schritt reduziert und ausgeschlichen werden.

Verlauf einer homöopathischen Behandlung

Herr K. (36 Jahre alt) kam zu mir in die Praxis mit Asthma durch eine Allergie gegen Tierhaare, besonders Hundehaare. Täglich benutze er morgens und abends je 2 Hub eines vom Lungenfacharzt verschriebenen Kortisonsprays. In der Tasche hatte er sicherheitshalber stets ein Aerosol, das die Bronchien erweiterte, wenn er plötzlich eine Enge in der Brust verspürte. Die Nähe von Hunden oder Katzen mußte er meiden, weil er sonst einen Asthmaanfall bekam, in Räumen in denen vorher Hunde oder Katzen waren, konnte er sich nur kurzfristig aufhalten, weil er schnell eine Brustenge verspürte. Während der Erstanamnese stellte sich heraus, daß er im 12. Lebensjahr Heuschnupfen entwickelt hatte. Kurze Zeit zuvor hatten sich seine Eltern getrennt und er lebte dann allein bei der Mutter. Der Vater zog sich zurück und kümmerte sich selten um den Sohn, was den Jungen tief getroffen hatte, er fühlte sich vom Vater im Stich gelassen. Im Laufe der Zeit veränderte sich der klassische Heuschupfen im Frühjahr zu einem Heuschupfen mit leichter Atemnot, die ursprüngliche Pollenallergie trat zurück und er konnte Tierhaare nicht mehr ertragen. Mit 32 Jahren trat der Heuschnupfen ganz zurück und er bekam stattdessen ein voll ausgeprägtes Asthma mit einer Allergie gegen Tierhaare. In jener Zeit, so berichtete der Patient, durchlief er eine starke Krise, weil sich seine Freundin, mit der er 4 Jahre zusammengelebt hatte, von ihm trennte. Zusätzlich hatte geschäftlich sehr viel Arbeit und Streß.

Das individuell für Herrn K. ausgewählte homöopathische Heilmittel wurde in aufsteigenden Potenzen über 14 Monate genommen. Nach rund 3 Monaten verspürte der Patient eine gute Erleichterung der Atmung, er hatte nur selten Hustenattacken. Nach 6 Monaten wendete er das Kortisonspray nur noch mit einem Hub morgens an. Zwischendurch machte der Patient "Tests", in dem er prüfte wie lange er es in Gegenwart eines Hundes aushalten konnte und er berichtete, daß die Zeitabschnitte sich erheblich verlängerten ehe er eine Brustenge verspürte. Einen echten Asthmaanfall hatte er nicht mehr. Nach 8 Monaten führte der Lungenfacharzt einen Atemfunktionstest aus, der fast normal ausfiel und im Allergietest zeigten sich keine Reaktionen mehr auf Tierhaare, allerdings leichte Reaktionen auf bestimmte Pollen und er konnte das Kortisonspray endgültig absetzen. Nach 9 Monaten, unterdessen hatten wir Frühling, entwickelte Herr K. einen leichten Heuschnupfen, was im Rahmen einer homöopathischen Behandlung normal ist, denn die Krankheit entwickelt sich auf ähnlichem Weg zurück wie sie gekommen ist. Im Rahmen seiner beruflichen Karriere wechselte Herr K. die Arbeitsstelle, wo er sich weniger belastet fühlte. Nach 14 Monaten konnte die homöopathische Behandlung erfolgreich beendet werden und Herr K. braucht weder ein homöopathisches noch schulmedizinisches Medikament zu nehmen. Nach einer Rücksprache nach einem weiteren Jahr bestätigte Herr K., daß er keinen Asthmaanfall mehr bekommen hat, sich im folgenden Frühjahr kein Heuschnupfen mehr zeigte. Weiterhin war der Atemfunktionstest normal, der Allergietest zeigte keine Allergie an. Auch andere Erkrankungen, die schwerer als eine Erkältung waren, waren nicht aufgetreten. Weiterhin hat sich Herr K. einen großen Wunsch erfüllt: Er hat sich einen Golden Retriever angeschafft, mit dem er in seiner Wohnung zusammen lebt.

Patienten tragen ihren eigenen Arzt in sich. Sie kommen zu uns und wissen nichts von dieser Wahrheit. Das Beste, was wir tun können, ist, dem inneren Heiler unserer Patienten die Chance zu geben, seine Arbeit zu tun.

Dr. Albert Schweitzer