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ACHTSAMES ESSEN - BESONDERS BEI DEN FESTTAGS-LECKEREIEN | News / Blog

Achtsames Essen

Optimaler Genuß ohne dick zu werden - Achtsames Essen

Der Festtagsschmaus - Essen ohne Ende...

Gerade in zu den Festtagen wird serviert und gegessen ohne Ende: Am Nachmittag die Torte mit Sahne und Schokoraspeln, Weihnachtskekse mit Puderzucker und kandierten Kirschen, der schwere Weihnachtstollen original aus Dresden. Danach werden Marzipan, Kringel und Praliné gereicht, alles lecker und im Übermaß. Dann am Abend das Festtagsbueffet mit unendlich vielen Köstlichkeiten, die Weihnachtsgans, Grünkohl mit Kassler, Bauch und Süßkartoffeln... und zum Nachtisch Mascapone, Eisbombe, Pudding mit Schlagsahne oder Tiramisu!! 

Man sitzt in gemütlicher Runde mit der Familie, den Freunden, den Kollegen zusammen. Es wird gelacht, geredet und ohne Ende geschlemmt. "Lang doch noch zu", "Das muß aber aufgegessen werden!", "Das hab ich extra für Euch gekocht..." Ein ständiges Servieren, Auffüllen, Weghauen, dazu werden Wein, Sekt und Bier gereicht. Zwischendurch mal ein Likörchen, ein Verdauungsschnaps. Schnell verliert man den Überblick, automatisch wird in der gemütlichen und stimmungsvollen Runde gegessen, geschluckt, vertilgt ohne Bewußtsein für das was man da zu sich nimmt, dh. der Geschmack, der wirkliche Genuß, die Menge, das mögliche Sättigungsgefühl geht unter und wird nicht bewußt wahrgenommen...

Die Sinne bewußt einschalten

Nehmen Sie sich einfach mal ein paar Sekunden, Minuten die Zeit achtsam und bewußt zu essen, den Geschmack und den vollen Genuß wirklich wahrzunehmen, zu erleben. Schalten Sie Ihre Sinne

  • Sehen
  • Riechen
  • Schmecken
  • Fühlen

ganz bewußt ein. Das geht allein genauso gut wie in einer Festtags-Runde.

Vielleicht nehmen Sie sich ein Stück Marzipan, ein Praliné, einen Bissen edle Pastete, einen Löffel Rotkohl oder ein Stückchen Honigmelone vor.

  • Atmen Sie zunächst einmal bewußt tief ein und tief wieder aus
  • Machen Sie sich bewußt, wo und wie Sie dort sitzen, wo Sie sich gerade befinden
  • Konzentrieren Sie sich jetzt ganz genau auf dieses eine Stück, diesen einen Bissen, auf das, was Sie jetzt essen möchten
  • Lassen Sie sich viel Zeit
  • Nehmen Sie es ganz genau wahr und schauen Sie es sich von allen Seiten genau an, so als würden Sie es heute zum allerersten Mal in Ihrem Leben wahrnehmen. Welche Form hat es, welche Farbe? Was ist das Besondere daran, ist es lecker dekoriert? Wieviel Arbeit und Herzblut mag da wohl drin stecken? Welche Zutaten mag es beinhalten?
  • Wie liegt es in der Hand, auf der Gabel, dem Löffel? Wie schwer mag es wohl sein?
  • Führen Sie es jetzt zu Ihrer Nase und riechen Sie daran, beschnuppern Sie es. Spüren Sie dem Duft nach, der davon ausgeht und freuen Sie sich drauf... Die volle Geschmackswahrnehmung entwickelt sich übrigens über den Duft.
  • Fühlen Sie mal nach, was bzw. ob etwas in Ihrem Mund passiert. Vielleicht läuft Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Möglicherweise macht sich der Gedanke "lecker" breit...
  • Nehmen Sie es jetzt in den Mund. Spüren Sie nach, wie es sich auf der Zunge anfühlt. Vielleicht schließen Sie dabei einfach mal die Augen und versuchen Sie den Geschmack genau wahrzumehmen... das Aroma... sind spezielle Gewürze enthalten? Wie ist die Konsistenz? Schmilzt es auf der Zunge? Ist es saftig? Ist es warm, kühl, eiskalt? Werden vielleicht alte schöne Erinnerungen durch den Geschmack, den Duft wachgerufen?
  • Dann kauen Sie es ganz bewußt und langsam einmal, zweimal und spüren Sie dabei wie sich der Wohlgeschmack entfaltet. Bewegen Sie es im Mund hin und her, durch das Kauen entwickelt es mehr und mehr seine besondere Note, seinen Hochgenuß.
  • Die Konsistenz verändert sich. wie fühlt es sich jetzt an?
  • Dann fühlen Sie nach wie alles fein zerkaut ist und bereiten Sie sich auf das Schlucken vor, indem Sie den Bissen langsam mit Hilfe von Zunge und Mundmuskulatur in Richtung Rachen bewegen und den Schluckakt einleiten, weiter und weiter...
  • Schlucken Sie jetzt. Fühlen Sie nach wie der Bissen jetzt langsam die Speiseröhre hinunter wandert. Wie weit können Sie dem Bissen nachfolgen?
  • Nehmen Sie jetzt den Wohlgeschmack, den Genuß wahr, der immer noch auf Ihrer Zunge, in Ihrem Mund liegt. Genießen Sie es und freuen sich über diese wunderbare Gabe...

Bewußter Genuß - eine wundervolle Erfahrung

Ein Stückchen Marzipan, ein Löffel Rotkohl, ein Bissen feine Pastete, ein Stück Honigmelone... und Sie haben erheblich mehr davon als hätten Sie die ganze Schachtel, den ganzen Braten, die volle Platte, die ganze Honigmelone nebenbei verschlungen...

Das Glück liegt in uns - nicht in den Dingen

Buddha