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FLUGANGST mit HYPNOSE auflösen | News / Blog

Himmel am Dieksee
Jutta Holtmann11.04.2013Flugangst, Hypnose

FLUGANGST? Mit HYPNOSE die Ursachen aufdecken und auflösen.

Häufig sind nur wenige Sitzungen notwendig.

Dazu kann man mit HYPNOSE / SELBSTHYPNOSE lernen, die Kraft und die guten Gefühle entspannter Bilder aus der Vergangenheit für derzeitige angespannte und angsterfüllte Situationen zu nutzen, so daß sie schnellstens überwunden werden können und Angst und Panik sich nicht ausweiten können. Stattdessen machen sich Weite und Leichtigkeit breit.

Mögliche URSACHEN und HINTERGRÜNDE bei FLUGANGST

Bei der Ursachensuche ist es im Vorgespräch der HYPNOSE wichtig zu erkunden, was der Patient fühlt und was genau die Angstgefühle dort im Flugzeug auslöst. So beschreiben viele Patienten z.B. folgende Wahrnehmungen:

  • es wird plötzlich, wenn die Türen des Flugzeugs geschlossen sind, sehr eng und immer enger, was zu Atemnot, Herzklopfen und Panik führt
  • in dem Moment, wo die Türen des Flugzeugs geschlossen werden oder das Flugzeug abhebt, macht sich ein Gefühl des Kontrollverlustes breit. Sie können keinen Einfluß mehr nehmen und fühlen sich ausgeliefert. Dann entwickeln sich Angst und Panikgefühle.
  • wenn das Flugzeug abgehoben hat, spüren sie plötzlich, wie sie keinen Boden mehr unter den Füßen haben, was starke Unsicherheit und Angst auslöst.
  • wenn das Flugzeug abhebt oder in der Luft ist, vielleicht spezielle Geräusche auftauchen oder es ruckelt, fühlen sich die Patienten in eine Situation zurückversetzt, die sie vielleicht einmal in einem Flugzeug erlebt haben, was in einem Absturz oder Fast-Absturz, auf jeden Fall in einer dramatischen, traumatischen Situation endete und sofort entwickelt sich Angst und Panik, Angst es könnte jetzt wieder etwas Schlimmes passieren. Hier handelt es sich um ein erlebtes TRAUMA, was noch nicht grundlegend verarbeitet wurde.

TRAUMATA

Erlebte TRAUMATA im Flugzeug kann man mit speziellen Übungen in der HYPNOSE Stück für Stück abmildern und auflösen, so daß der Patient das Trauma sicher nicht aus seinem Leben streicht, aber als Lebenserfahrung, mit der er ohne Angst und Panikgefühle zu entwickeln umgehen kann, verarbeitet.

URSACHENSUCHE

Im Rahmen der Ursachensuche der HYPNOSE kann man über die Situation und die auftretenden Gefühle an die Ursprungssituation kommen, die häufig nichts mit einem Flugzeug zu tun hatte. Der Patient erinnert die Ursprungssituation in der Regel nicht im Gespräch und kann sie dort nicht benennen. Probleme entstehen und bleiben ein Problem, so lange man keine Lösung dafür gefunden hat.

Diese Probleme entstehen sehr häufig in der Kindheit, in einer Zeit, wo der Mensch noch sehr wenig Lebenserfahrung hat, um eine Lösung direkt oder später im Tiefschlaf zu finden. Außerdem sind sie noch klein und schwach und Erwachsene, ältere Geschwister oder Freunde sind überlegen und übermächtig. Wird man später als Erwachsener mit einer von der Struktur her ähnlichen Situation konfrontiert, ist man nicht in der Lage wie ein erwachsener Mensch zu reagieren, sondern verhält sich fast so wie damals als man vielleicht nur 5 Jahre alt war und es entwickeln sich Angst und Panik, obwohl der Kopf eigentlich weiß, daß die Situation nicht gefährlich ist.

So berichten z.B. Patienten im Rahmen der Ursachensuche in der HYPNOSE wie sie sich plötzlich sehen oder einfach nur erinnern wie sie

  • im Krieg in einer Bombennacht im dunklen, engen Keller sitzen als kleines Kind und unendliche Angst dort in der Enge haben. Sie dürfen sich nicht rühren und niemand tröstet und beruhigt sie, weil die Mutter nicht dabei ist. Hier wird die Enge offensichtlich.
  • als Kind mit den älteren Geschwistern und Freunden Indianer spielen und sie gefangen genommen werden und an den Marterpfahl vielleicht einen Baum gebunden werden. Sie sind festgebunden, können sich plötzlich nicht wehren, nicht weglaufen, nicht losbinden und die anderen machen sich lustig über sie und laufen dann weg. Hier zeigt sich der Kontrollverlust und das Ausgeliefertsein.
  • im See schwimmen und plötzlich einen Krampf im Bein bekommen. Sie schlucken Wasser, spüren daß sie keinen Boden unter den Füßen haben und geraten in Panik. Hier zeigt sich die Erfahrung keinen Boden mehr unter den Füßen zu haben.

AUFLÖSEN der PROBLEME in TRANCE

Alle diese Situationen können in der Trance aufgelöst werden, denn dem Hirn ist es egal ob man die Zeit zurückdrehen würde und eine gute Lösung tatsächlich passieren würde oder ob die Lösung im Tiefschlaf, was in den meisten Fällen geschieht, geträumt wird oder ob wir sie in der HYPNOSE geschehen lassen. So wird der Patient in der Trance gefragt, was denn das Beste wäre, was dem kleinen Kind passieren könnte, um aus der mißlichen Situation rauszukommen.

⇒ So würde das Kind in der Bombennacht sich vielleicht wünschen, daß seine Mutter kommt, es in den Arm nimmt und beruhigt. Sofort fühlt sich das Kind in Sicherheit und Geborgenheit. Angst und Panik verfliegen sofort. Die Ursprungssituation ist damit aufgelöst und spätere Situationen in Enge z.B. im Flugzeug spielen keine Rolle mehr.

Desweiteren kann sich der Patient im Flugzeug automatisch oder mit SELBSTHYPNOSE an das Gefühl der Sicherheit im Arm der Mutter erinnern und nachspüren, so daß er gelassen und ruhig dort im Flugzeug verbleiben kann.