Kontaktformular | Telefon: (040) 46 96 01 70

Bei VERDACHT auf HERZINFARKT immer 112 rufen!!!!! | News / Blog

Liebeskummer

Bei VERDACHT auf HERZINFARKT immer sofort 112 rufen!!!

Bei einem Herzinfarkt darf keine Zeit verloren gehen, schon bei geringsten Verdacht sofort den Rettungsdienst 112 rufen. Jede Sekunde ist kostbar!!! 

Nicht selbst mit dem Auto in die Klinik fahren!!!

Die Therapie und Lebensrettung beginnt schon im Rettungswagen und in der Klinik ist man schon auf die Ankunft eines Patienten mit Herzinfarkt vorbereitet.

Bei Verdacht auf Herzinfarkt

  • Rettungsdienst 112 rufen und Verdacht auf Herzinfarkt nennen
  • Ruhe bewahren und besonders den Patienten beruhigen
  • Beengende Kleidung lösen
  • möglicherweise Fenster für frische Luft öffnen
  • den Patienten halbsitzend mit erhöhtem Oberkörper lagern, damit das Herz entlastet wird
  • falls der Patient durch seinen Kardiologen für eventuelle Angina pectoris-Anfälle NITRO-SPRAY verschrieben bekommen hat, das NITRO-SPRAY nutzen

Falls der Patient das Bewußtsein verliert und Atemstillstand eintritt

  • den Patienten auf den Rücken auf festen Untergrund legen, am besten auf die Erde. Nicht im Bett auf der Matratze!!!!
  • den Kopf in den Nacken schieben
  • dann 30x kräftig Herzdruckmassage und 2x Atemspende; immer wieder im Wechsel bis der Patient wieder atmet! Dann in die stabile Seitenlage legen

Falls der Patient das Bewußtsein verliert, er aber regelmäßig atmet

  • den Kopf des Patienten in den Nacken schieben, damit er nicht an der eigenen Zunge erstickt!
  • und in die stabile Seitenlage legen

Wichtig! Immer mal wieder einen Erste-Hilfe-Kursus machen. Besonders falls Sie den ersten und einzigen Kursus zur Führerscheinprüfung gemacht haben...

Erste-Hilfe rettet Leben!!!!

Symptome beim Herzinfarkt

​Die Symptome beim Herzinfarkt können individuell unterschiedlich ausgeprägt sein oder sogar ganz fehlen wie z.B. manchmal bei Diabetikern. Bei Frauen treten als Frühwarnzeichen Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch häufiger auf als bei Männern. Sehr oft treten Herzinfarkte in den frühen Morgenstunden auf.

  • heftige Schmerzen und Enge im Brustbereich von mehr als 5 Minuten
  • nach Anwendung von Nitro-Spray vergeht der Schmerz nicht!!!!
  • Schmerzen können ausstrahlen:
    • in die linke Schulter, den linken Arm bis in den linken kleinen Finger hinein
    • in den rechten Armbereich
    • in den Hals bis in den Unterkiefer (Hals- und / oder Zahnschmerz)
    • in den Bauch
    • zwischen die Schulterblätter in den Rücken
  • heftiger Druck oder Brennen im Brustkorb
  • Atemnot bis Atemstillstand
  • Schwächegefühl, Benommenheit bis hin zur Bewußtlosigkeit
  • Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen
  • Blässe, kalter Schweiß
  • Angst bis hin zur Todesangst
  • besonderes Alarmzeichen: nächtliches Erwachen mit Schmerzen und Enge in der Brust
  • der systolische Blutdruck fällt ab, der Puls steigt an, so daß der Schockindex (Quotient Puls / syst. Blutdruck) nach mehreren Messungen immer weiter über 1 steigt
  • Herzrhythmusstörungen

Was ist ein Herzinfarkt?

Plötzlich und unerwartet...

Beim Herzinfarkt handelt es sich um einen akuten Verschluß im Herzkrankgefäßsystem entweder durch ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel oder durch ein durch Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) verengtes Herzkranzgefäß, so daß es zu einer Minderdurchblutung kommt, wobei ein Teil des Herzmuskels abstirbt und die Pumpleistung des Herzens eingeschränkt bzw. sogar aufgehoben wird. Weiterhin kann es zu einem höchstgefährlichen Kammerflimmern kommen. Der Herzinfarkt ist die häufigste Todesursache in den Industrieländern.

Von Nix kommt Nix - auch beim Herzinfarkt

Genetische Einflüsse, dh. in der Familie gab es schon Herzinfarkt, Herzkreislaufprobleme oder Schlaganfall, aber auch Bluthochdruck, Angina pectoris sowie Rauchen, ungesunde Ernährung mit Übergewicht, Diabetes oder Stoffwechselstörungen mit einem zu hohen Cholesterin-Anteil im Blut, ebenso wie Streß und Bewegungsarmut schaffen ein Terrain für einen Herzinfarkt.

Doch wie jede Krankheit kommt auch ein Herzinfarkt nur zum Ausbruch, wenn die Lebenskraft eines Menschen aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Der Begriff Lebenskraft wurde von Samuel Hahnemann ( Begründer der Homöopathie) fest definiert: Es ist die Kraft in uns, die dafür sorgt, daß alle Abläufe auf den Ebenen Körper, Seele und Geist reibungslos ablaufen. Dh. ist sie im Gleichgewicht und kann fullpower laufen ist der Mensch rundum gesund. Kommt sie jedoch aus dem Gleichgewicht, kommen die Schwachstellen zum Tragen, die wir genetisch mitgeliefert bekommen haben oder die wir im Laufe unseres Lebens erfahren haben wie z.B. Rauchen, schlechte Ernährung mit Übergewicht...

Wie kommt die Lebenskraft aus dem Gleichgewicht?

Die Lebenskraft kommt tiefgreifend aus dem Gleichgewicht, wenn der Mensch schwerwiegende negative seelische oder körperliche Erfahrungen sammeln mußte, die dem Menschen "tief unter die Haut" gingen. Wenn man die Patienten in der Anamnese befragt, was denn Wochen und Monate vor Krankheitsausbruch im Leben des Menschen passiert ist, kommt man meist schnell an den Punkt, der die Lebenskraft aus dem Gleichgewicht gebracht hat und die Pforten für die Krankheit hier für den Herzinfarkt geöffnet hat. So zeigt sich z.B. 

  • daß der Patient besonders beim Herzinfarkt stark unter Streß stand
  • daß eine Überforderung in Beruf, Familie oder Uni vorlag
  • daß der Patient unter besonderem Leistungsdruck stand, weil er vielleicht eine neue Aufgabe, Abteilung übernehmen mußte oder neue Kollegen, ein neuer Chef hinzu kamen
  • daß sie ihren Job verloren haben und arbeitslos wurden
  • daß die eigene Firma in den Konkurs geriet
  • daß die Karriere eines Künstlers von ganz oben  gegen Null abgestürzt ist
  • daß der Job eine sehr stressige Phase durchläuft, voller Überforderung, Druck und Konkurrenzkampf
  • daß es tiefgreifende Probleme in Partnerschaft oder Familie gab
  • daß ein geliebter Mensch verstorben ist...  usw.

Klassische Homöopathie  und Hypnotherapie

Gemäß der Probleme sowie der Individualität des Patienten wird eine tiefgreifende homöopathische Therapie aufgebaut, um die Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In Laufe der Behandlung wird dem Patienten in der Regel vieles klar, er findet Lösungswege und ändert sein Leben an Stellen, wo es notwendig ist. Somit wird die Gefahr eines erneuten Herzinfarkts minimiert. 

Dazu können im Rahmen der Hypnotherapie Ursachen und Hintergründe für den Herzinfarkt gefunden und aufgelöst werden. Ängste und Unsicherheiten nach dem Herzinfarkt werden Schritt für Schritt abgebaut und der Patient lernt den Herzinfarkt zu verarbeiten. Mit Selbsthypnose und Entspannungstechniken lernt der Patient, mit Streßsituationen umzugehen und möglichen Druck abzuschütteln. Sollte Rauchen oder Übergewicht eine Rolle spielen, hat man mit der Hypnose gute Chancen entsprechnde Laster abzubauen. Kurzum der Patient lernt achtsam zu leben und sorgsam mit sich selbst umzugehen.

Inmitten von Schwierigkeiten liegen oft Möglichkeiten

Albert Einstein