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WENN EIN FERSENSPORN JEDEN SCHRITT ZUR QUAL WERDEN LÄSST... | News / Blog

Fersensporn

Etwa jeder 10. Bundesbürger leidet an einem Fersensporn

Der Fersensporn oder auch Hackensporn genannt, medizinisch Kalkaneussporn kann sich durch eine stetige Überlastung des Sehnenansatzes der Fußmuskulatur am Fersenbein, dh. am Hackenknochen bilden. Dabei kommt es immer wieder zu Mikroverletzungen und der Körper versucht diese durch Anlagerung von Knochenmaterial zu reparieren, wobei ein dornförmiger Auswuchs entsteht. Diese Tatsache an sich ist kein großes Problem und verursacht keine Schmerzen. Schmerzen dagegen entstehen durch die möglichen Entzündungsreaktionen auf die Mikroverletzungen. Nach Schätzungen leidet heute jeder 10. Bundesbürger ab dem 40. Lebensjahr an diesem unangenehmen Problem, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Jeder Schritt kann dabei zur Qual werden mit heftigen Stechschmerzen in der Ferse als würde man immer wieder in einen Nagel treten.

Schmerzen oft nach übermäßiger Belastung z.B. beim Sport oder im Beruf

Typische Symptome beim Fersensporn:

  • stechende Schmerzen im Sohlenbereich der Ferse
  • als ob ein Nagel in der Fußsohle steckt
  • als würde man in eine Glasscherbe treten
  • Schmerzen nach übermäßiger Belastung
  • Schmerzen bei Druck auf die entsprechende Stelle in der Ferse
  • typischer Anlaufschmerz morgens nach dem Aufstehen oder nach längeren Sitz- oder Liegephasen
  • dumpfer, diffuser Schmerz in der Ferse auch in Ruhe

Ursachen und Risikofaktoren beim Fersensporn

Der Hackensporn entsteht durch übermäßig starke Belastungen des Fußes, was zu Kleinstverletzungen und Rissen an der Stelle führt, wo die Fußplattensehne oder die Achillessehne mit dem Knochen der Ferse verwachsen ist. Dabei können Entzündungsreaktionen auftreten, die die unangenehmen Schmerzen hervorrufen. Folgende Ursachen bzw. Risikofaktoren können die Gefahr eines Fersensporn und die damit verbundenen Schmerzen erhöhen:

  • falsches Schuhwerk z.B. zu hohe Absätze oder zu harte, nicht federnde Absätze...
  • übermäßig starke Belastung z.B. beim Sport, zu lange Wanderungen, im Beruf...
  • ungenügende Aufwärmübungen vor dem Sport, so daß die Wadenmuskulatur sowie die Sehnen und Bänder zu wenig geschmeidig und zu straff gespannt sind, so daß ein übermäßiger Zug auf den Sehenansatz ausgeübt wird
  • Übergewicht, wobei jedes Kilo zuviel die Ferse bei jedem Schritt stärker belastet
  • Fußfehlstellungen wie Knick-Senk-Fuß oder Plattfuß
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Alter, je älter man wird, desto mehr schrumpft das Fettpolster unter der Ferse, so daß die Sehnenansätze am Fersenknochen weniger natürlich gepolstert und damit stärker beansprucht werden 

...und was kann man nun beim Fersensporn tun?

1. Behandlungsschritt SCHONUNG und ENTLASTUNG!!

Damit sich die Mikroverletzungen und Entzündungen und die damit verbundenen Schmerzen zurückbilden können, sollte die Ferse so gut wie möglich geschont und entlastet werden.

  • kein übermäßiger Sport, keine großen Strecken wandern, kein langes Stehen...
  • geeignetes Schuhwerk tragen
  • Gel-Einlagen für die Ferse nutzen, damit die Ferse gepolstert wird und jeder Schritt abgedämpft wird. Die Gel-Einlagen bekommt man in jedem orthopädischen Schuhladen und kosten rund € 15,00 bis € 20,00
  • oder angepaßte Schuheinlagen verschreiben lassen
  • Wichtig! Übergewicht abbauen. Kleines Rechenbeispiel dazu: Wenn Sie nur 1 Kilo Übergewicht abbauen, ergibt sich eine tägliche Entlastung von etwa 4 Tonnen, wenn man von täglich 4000 Schritten ausgeht... Wer Schwierigkeiten beim Abbau von Übergewicht hat, sollte es mit HYPNOSE versuchen, denn das hypnotherapeutische Konzept schafft Grundlagen, effektiv und nachhaltig abzunehmen.
  • Physiotherapie und leichte Dehnungsübungen
  • Klassische Homöopathie

Die Klassische Homöopathie bietet wertvolle Behandlungsmöglichkeiten.  Eine tiefgreifende individuell ausgerichtete Therapie sorgt für den Abbau der Entzündungsherde und läßt das Gewebe abschwellen, so daß die Mikroverletzungen und Risse an den Sehnenansätzen verheilen und regenerieren können. Die Schmerzen lösen sich dann oft schon nach wenigen Wochen mehr und mehr auf.